Viele Menschen benötigen unterschiedliche Arten von Unterstützung, um die täglichen Aufgaben des Lebens zu bewältigen. Manche Menschen können ohne die Hilfe von speziell ausgebildeten Menschen und Haustieren nicht selbstständig leben. Andere profitieren einfach von einem Besuch mit einem Tier, das ihnen ein Gefühl der Ruhe und Entspannung vermittelt. Therapietiere bieten Menschen diesen besonderen Dienst.
Therapietiere sind nicht mit Assistenzhunden oder emotionalen Begleittieren zu verwechseln. Sie sind sozialisiert und darauf trainiert, Menschen in verschiedenen stressigen Umgebungen Trost und Zuneigung zu spenden. Man findet sie am häufigsten in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und Katastrophengebieten. Sie werden in drei Kategorien eingeteilt: therapeutische Besuchstiere, tiergestützte Therapie-Tiere und institutionelle Therapie-Tiere.
Die häufigste Art von Therapie-Tieren sind therapeutische Besuchstiere. Dabei handelt es sich oft um Haustiere, die verschiedene Orte wie Haftanstalten besuchen, um Menschen zu besuchen, die ihre Haustiere vermissen, aber am Ende des Tages mit ihrem Besitzer nach Hause zurückkehren. Alle Arten von Tieren werden als Therapie-Tiere eingesetzt, aber unabhängig von der Tierart werden sie in der Regel einer tierärztlichen Untersuchung unterzogen, haben eine Grundausbildung erhalten und wurden getestet, um sicherzustellen, dass sie sich gut mit Menschen verhalten. Therapie-Tiere sind nicht durch Bundesgesetze geschützt, aber einige Bundesstaaten haben eigene Gesetze, um den Besitzern und ihren Tieren Rechte zu gewähren. Westen, Halsbänder, Registrierung und andere Dienstleistungen sind beim National Service Animal Registry erhältlich.

Hunde
Hunde sind definitiv die am weitesten verbreitete Art von Therapie-Tieren. Sie sind in allen Formen und Größen erhältlich und eignen sich ideal als Therapie-Tiere. Viele Menschen sind wahrscheinlich schon einmal in ihrem Leben einem Therapie-Hund begegnet. Therapiehunde sind häufig in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen, Justizvollzugsanstalten und anderen öffentlichen Einrichtungen anzutreffen, wo man einen Hund vielleicht nicht unbedingt erwarten würde.
Hunde sind klassische Begleiter des Menschen, daher ist es ganz natürlich, dass Menschen ihre Anwesenheit schätzen. Studien haben gezeigt, dass Hunde dazu beitragen, Menschen zu beruhigen und zu entspannen, und Therapiehunde sind der Beweis dafür. Große Rassen wie Labradore und Golden Retriever werden am häufigsten als Therapiehunde eingesetzt, aber das bedeutet nicht, dass andere Rassen nicht auch gute Therapiehunde sein können. Solange ein Hund menschenfreundlich ist und die grundlegenden Gehorsamsbefehle beherrscht, kann er ein Therapiehund werden!

Pferde
Therapiepferde können für alle Arten von Therapien eingesetzt werden, einschließlich der Therapie mit autistischen Kindern. Getty Images / Tom Ervin / Stringer
Pferde sind zwar viel größer als Hunde, eignen sich aber hervorragend als Therapie-Tiere. Man sieht zwar keine Pferde in Schulen herumlaufen (es sei denn, es handelt sich um Miniaturpferde), aber oft werden pferdegestützte Therapietechniken mit Therapiepferden eingesetzt. Therapiepferde sind hervorragende Tiere für die psychische Gesundheit und werden auch in der pferdegestützten Psychotherapie in Suchtbehandlungszentren, Veteranengruppen und anderen Einrichtungen für psychische Gesundheit eingesetzt, die von medizinischem Fachpersonal betreut werden.
Die Pflege eines Pferdes gilt als sehr therapeutisch, und die menschlichen Emotionen, die das Pferd widerspiegelt, haben sich als sehr vorteilhaft für Menschen erwiesen, die mit verschiedenen Arten von psychischen Problemen zu kämpfen haben. Pferde helfen dabei, Menschen eine Vielzahl von Dingen beizubringen, wie z. B. Vertrauen und Arbeitsmoral, zusätzlich zum Umgang mit Emotionen.

Katzen
Katzen sind zwar weniger naheliegend als Hunde oder Pferde, können aber dennoch ausgezeichnete Therapie-Tiere sein. Genau wie Hunde lassen sich Katzen leicht in Einrichtungen wie Seniorenheimen und Krankenhäusern einsetzen, um Menschen zu trösten, die ihr eigenes Haustier vermissen. Viele Therapiekatzen lernen, an der Leine zu laufen, und können eine sehr beruhigende Wirkung auf Kinder in Schulen, ältere Menschen in Einrichtungen für betreutes Wohnen und in anderen Situationen haben. Sie sind auch eine ausgezeichnete Option als Indoor-Therapietiere für Menschen, die möglicherweise Angst vor Hunden haben.

Kaninchen
Manchmal braucht man ein kleines, ruhiges Therapie-Tier, und in diesem Fall ist ein Kaninchen ein wunderbares Therapie-Tier. Kaninchen sind leicht zu transportieren, bellen und miauen nicht und sind eine ausgezeichnete Wahl für Menschen, die Angst vor Hunden und Katzen haben, da die Angst vor Kaninchen nicht sehr verbreitet ist.
Ein Therapiekaninchen sollte ruhig und gut sozialisiert sein und es mögen, von Menschen angefasst und gestreichelt zu werden. Idealerweise sollte das Therapiekaninchen an eine Katzentoilette gewöhnt sein. Nicht alle Kaninchen erfüllen diese Kriterien, aber wenn ein freundliches Kaninchen sich mit einem Geschirr und einer vier Meter langen Leine wohlfühlt, kann es ein ausgezeichnetes Therapie-Tier sein.
